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Neujahrsritt 2007

01.01.2007 - Unser Neujahrsritt

Seit 2002 startet vom Hof der Pferdepension in der Leucht (Kamp-Lintfort) ein kleiner Neujahrsritt mit Picknick irgendwo in der schönen Leucht.

Aber am 1. Januar 2007 wollten wir zum ersten Mal zusammen mit einem Planwagen zur Neujahrstour starten.

Neben unseren eigenen Pferden und dem Planwagen stellten wir den Neujahrsritt / die Neujahrskutschfahrt auch bei Http://www.Pferdefreunde-Niederrhein.de ins Forum und waren mal gespannt, ob der Planwagen wohl voll werden würde. Aus dem Forum der Pferdefreunde nahmen Noblepower mit ihrer kleinen Tochter Julia, Team-Nao und Pferdenarr-Jacky teil. Vielen Dank an Noblepower an dieser Stelle für die schönen Bilder unserer Tour. Ende Dezember hatten wir dann eine Warteliste für den Planwagen, wenn jemand abspringen sollte, gleichzeitig sagte der Wetterbericht uns Regen voraus.

Wir trafen uns so zwischen 10.30 und 11.00h, einige Mitfahrer hatte es wohl Silvester erwischt, sie waren nicht zu erreichen ;-) Wir telefonierten noch mal kurz unsere Warteliste und einen Bekannten von Gerry an, ob jemand "ganz schnell" doch noch mit mitkommen wollen würde. Axel hörte nur "Kutsche fahren" und war sofort unterwegs und fuhr mit.

Kurz nach 11.00h ging es bei erstaunlicherweise -noch- trockenem Wetter los, zunächst im Schritt, später, als die Pferde warm waren, auch mit längeren Trabstrecken bewegten wir uns über die etwas zu nassen Wege. Trotz des Wetters und der vergangenen Silvesternacht waren 4 Pferde und ein fast voller Planwagen unterwegs.

Alle Beteiligten hatten Spass an der Sache und vor dem Berlaghof "1.Januar geschlossen" machten wir eine Rast. Die Frau des Kutschers versorgte die Kinder mit heissem Kakao, die Erwachsenen mit Kaffee und Glühwein und uns alle mit Kuchen (was man auf einem Planwagen doch so alles mitnehmen kann). Während der Rast bedachte Petrus uns mit einer Abkühlung und füllte uns die Becher mit frischem Regenwasser nach.

Nach der Rast (es regnete immer noch ein wenig), nahmen die Reiter Kurs auf den Hof, die Planwagenfahrer genossen es, trocken zu sitzen und fuhren in zügigem Tempo noch eine kleine Runde durch Feld und Flur und über die Hochwaldstraße und danach über die B58 zurück zum Hof.

Nachdem die Pferde versorgt waren, trafen sich alle im Reiterstübchen, die Heizung wurde etwas größer gestellt als normal, weil der eine oder andere Mitreiter doch etwas feuchte Kleidung bekommen hatte und gutgelaunt wurden die Mikrowelle für den Glühwein und die Kaffeemaschine in Gang gehalten.
 Die meisten Mitreiter / Mitfahrer mussten im Laufe des Nachmittages "adieu" sagen, weil noch andere Pflichten warteten, die letzten Gäste gingen, nachdem die Pferde abends versorgt waren.

Alle Mitreiter / Mitfahrer waren zufrieden und haben einen schönen Tag gehabt. Unser Dank gilt den Teilnehmern, die dem Wetter trotzten und zum guten Gelingen dieses Tages beitrugen. Wir hoffen im nächsten Jahr auf besseres Wetter.

 

Jürgen Knorsch

 


 

Stallinternes Osterfeuer 2007
 

Wie bisher in jedem Jahr traf sich die Stallgemeinschaft zum Osterfeuer mit  Freunden. Das Wetter war ausgezeichnet, Über 15 Grad im Schatten noch gegen 18.00h. Eigentlich sollte es so zwischen 19.00h und 19.30h los gehen. Aber Gerri  schaute etwas missmutig auf seinen Terminkalender, irgendwie kam der Gedanke auf, dass eigentlich 2 Gespanne mit Kutschpferden nötig sind, also 4 Pferde und nicht zwei, um den Auftragsbüchern halbwegs gerecht werden zu können. Nun gut, ein erfahrenes Gespann gibt es ja, ein Pferd wird gerade eingefahren, aber das 4. Pferd? Also fiel Jürgen ein, dass ja Camilla eventuell als ehemaliger Traber  auch eine Kutsche ziehen könnte. Gesagt, getan, Camilla wurde geholt , geputzt, aufgeschirrt und es sollte wenigstens noch 10 Minuten Bodenarbeit geben, so mal  eben vor dem Osterfeuer, um zu sehen, wie die Traberdame sich wohl vor der  Kutsche machen könnte. Aus 10 Minuten wurde fast eine halbe Stunde, dass sah hervorragend aus, es wurde klar, Camilla kennt das. Da war kein Halten mehr,  dass musste näher inspiziert werden. So kam es, dass das Osterfeuer mit kurzer  Verspätung angezündet wurde, weil Camilla, Gerri und Jürgen noch eine kleine Tour mit dem Marathonwagen gemacht haben. Und Valet war selbstverständlich mit  und lief mit der Kutsche, denn wo Jürgen ist, da läuft auch Valet natürlich irgendwo in der Nähe herum.

Die anderen Gäste wollten natürlich nicht  herumstehen und warten, also putzen sie noch mal kurz ihre Pferde über und gaben  den Pferden schon mal die Abendrationen in die Boxen.

Die Stimmung war hervorragend. Das Feuer brannte sofort gut durch, Monika (NoblePower) und Gudrun hatten für Baguettes und Grillfleisch gesorgt, Werner, der Vater einer früheren Einstallerin spendete ein 10 Liter Fässchen Diebels und bestätigte einen Termin, dass seine Tochter mit Freundin und 2 Pferden für 2 Tage von der Ranch in Achterhock zu Besuch kommt, um mal wieder in der Leucht zu reiten. Es gab viele Gespräche, natürlich ging es um Pferde, die -teilweise- wieder bereitbare  Leucht und ein wenig auch um die Vorfreude auf kommende Veranstaltungen.



Die letzten Gäste verließen kurz vor 24.00h das nun kleingebrannte Osterfeuer. Alle waren  sich sicher, dass sie einen schönen Abend im Kreise von gleichgesinnten Pferdefreunden verbracht haben.



Jürgens besonderer Dank  gilt noch mal Gudrun und Volker, die fast den ganzen Abend am Grill verbracht  haben, noch mal eben Kohlen nachgeholt haben und mit ihrem unermüdlichen Einsatz  die anderen Gäste mit Grillgut versorgt haben."